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"Nichts verbrennt dreckiger und klimaschädlicher als Holz"

Pelletheizung immer beliebter

Holz wird in Deutschland als klimafreundlicher Brennstoff und erneuerbare Energie behandelt. Die Begründung: Das Kohlendioxid (CO2), das beim Verbrennen von Holz in die Atmosphäre gelangt, wird bei einer nachhaltigen Waldwirtschaft durch nachwachsende Bäume wieder gebunden. Das klingt erst mal gut, quasi nach einer Win-win-win-Situation für Mensch, Industrie und Natur. Das sehen jedoch viele Experten anders. Einige betrachten die Verbrennung von Holz als Gefahr für die Gesundheit - etwa Achim Dittler vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). "Nichts verbrennt dreckiger und klimaschädlicher als Holz", sagt der Forscher. Bei der Holzverbrennung würden viel mehr Schadstoffe freigesetzt als bei der Verbrennung von Öl oder Gas, darunter Kohlenmonoxid, Stickoxide, Methan und Ruß.

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Angesichts hoher Energiepreise wollen viele umsatteln, ihr Haus mit Holz oder Holzpellets heizen. Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und klimaneutral. Aber gilt das auch fürs Heizen mit Holz? Hier ein Beitrag aus der ARD-Mediathek.

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vermeintlich umweltfreundlich: Heizen mit Holz/Pellets