GRÜNE bringen Jugendbeteiligung in Budenheim voran

Verwaltungsleitfaden verabschiedet. Kinder und Jugendliche sollen künftig stärker an der Entwicklung ihrer Gemeinde mitwirken
In Budenheim wird Jugendbeteiligung künftig einen festen Platz in der Kommunalpolitik bekommen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde auf Grundlage eines Antrags von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein von der Gemeindeverwaltung erarbeiteter Verwaltungsleitfaden zur Umsetzung der Jugendbeteiligung verabschiedet. Besonders erfreulich: Alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen tragen die Entscheidung und den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit. Damit setzt Budenheim ein wichtiges Zeichen für eine parteiübergreifende Zusammenarbeit zugunsten der jungen Generation.
Ziel ist es, Budenheim zukunftsorientierter aufzustellen und die Gemeinde stärker an den Bedürfnissen junger Menschen auszurichten. Kinder und Jugendliche sollen nicht nur gehört werden, sondern die Möglichkeit erhalten, ihre Lebensumgebung aktiv mitzugestalten.
„Eine Gemeinde bleibt nur dann lebendig und zukunftsfähig, wenn sie auch die Perspektiven der jungen Menschen ernst nimmt. Wir wollen nicht über Jugendliche sprechen, sondern mit ihnen. Ihre Ideen, Wünsche und auch ihre Kritik sind wichtig für die Entwicklung Budenheims“, erklärt Lisa Harlfinger, Vorsitzende der Budenheimer GRÜNEN und Mitglied des Gemeinderats.
Der nun verabschiedete Verwaltungsleitfaden schafft die organisatorische Grundlage für diesen Prozess. Er regelt, wie die Jugendbeteiligung innerhalb der Verwaltung verankert und gemeinsam mit der örtlichen Jugendarbeit umgesetzt werden soll. Während die Verwaltung insbesondere die Koordination und Anbindung an die politischen Entscheidungsstrukturen übernimmt, soll die Jugendarbeit die jungen Menschen ansprechen, Beteiligungsformate begleiten und sie bei der Entwicklung ihrer Anliegen unterstützen.
Ein wichtiger nächster Schritt ist eine offene Kinder- und Jugendkonferenz. Dort sollen junge Budenheimerinnen und Budenheimer ihre Ideen, Wünsche und Anliegen einbringen und gemeinsam überlegen können, wie sie sich dauerhaft an der Gestaltung ihrer Gemeinde beteiligen möchten.
Für die GRÜNEN ist die Verabschiedung des Leitfadens ein wichtiger Erfolg und zugleich ein gemeinsamer Auftrag. Jugendbeteiligung soll keine einmalige Aktion bleiben, sondern langfristig und verbindlich in Budenheim etabliert werden.
„Die aktuellen Kundgebungen Jugendlicher am letzten Wochenende unterstreichen, wie dringend echte Jugendbeteiligung ist. Junge Menschen wollen Gehör finden und mitgestalten. Die geplante Jugendbeteiligung kann dafür einen verbindlichen Rahmen schaffen, damit ihre Anliegen in kommunale Entscheidungen einfließen und ihre Stimme etwas bewirkt.", ergänzt Dr. Hannes Saas, Vorsitzender der Budenheimer GRÜNEN und ebenfalls Ratsmitglied.

