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Jetzt nun doch... Tempo 30 in der Binger Str. kommt.

Etwas überraschend erklärte unser Bürgermeister Stephan Hinz in der letzten Gemeinderatssitzung am 1.7., dass nun Tempo 30 doch komme. Die öffentliche Bekanntgabe der frohen Kunde behielt sich Hinz allerdings höchstpersönlich vor. Die Nachricht erfreute den Rat sehr, scheiterten doch im Laufe der Jahre zahlreiche Anträge aller Fraktionen zum Thema am LBM (Landesbetrieb Mobilität).

Auch unser letzter Antrag vom November 2019 sollte laut Auskunft der Gemeinde vergeblich sein. Unser Fraktionsmitglied Jo Dechent hakte nach, telefonierte und e-mailte selbst mit der Landesbehörde, diesmal mit dem Chef, der die bisherigen Aussagen seiner Behörde erstaunlicherweise konterkarierte und es als durchaus möglich darstellte, Tempo 30 in Budenheim auch in der Bingerstr durchzusetzen. Dieses Wissen teilte Jo Dechent mit dem Bürgermeister, der, wie wir der Ausgabe der Heimatzeitung vom 23.7.entnehmen konnten, stolz auf das Ergebnis des jüngsten und erfolgreichen Anlaufs ist, was man angesicht der jahrelangen Versuche sicherlich mehr als verstehen kann.

In diesem Sinne freuen wir uns mit und hoffen, dass den Schildern auch eine andere Fahrweise folgt.

Tempo30 reicht nicht, so sieht es die jüngste Initiative zum Thema, was der Seite 2 der gleichen Heimatzeitung zu entnehmen ist. Man fordert weitergehende Maßnahmen, die von der Kontrolle über andere Wegeführungen bis hin zu baulichen Maßnahmen gehen.

> Heimatzeitung vom 23.07.2020

 

Dauerthema Tempo 30 in der Binger Straße

Tempo 30 in der Binger Straße

Seit vielen Jahren beschließt der Gemeinderat aufgrund zahlreicher Anträge aus verschiedenen Fraktionen einstimmig "Tempo 30" auch in der Bingerstr. durchzusetzen. Die Aufträge ergehen regelmäßig an die Verwaltung, und die schreibt den zuständigen Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Worms an. Da es sich um eine Landstraße handelt (L423), sind der Gemeinde die Hände gebunden und man kann nur hoffen, dass der LBM irgendwann den wiederholten Anträgen folgt.

Mal werden die gesundheitlichen Aspekte (Lärm) in der Vordergrund gestellt, mal sind es Sicherheitsaspekte, (enge Bebauung, zu schmale Bürgersteige) beides liegt hier im Argen, doch bisher waren sämtliche Anläufe vergebens. Auch Ortsbegehungen mit Mitarbeitern der Behörde, waren erfolglos. Stets wiegelte man die Sicherheitsbedenken ab und erklärte erst jüngst wieder, dass mit den 3 Fussgänger-Ampeln nun genug für die Sicherheit getan sei und keine weiteren verkehrsberuhigenden Maßnahmen mehr möglich seien. 

Auch die zwei schweren Unfälle in der jüngeren Vergangenheit werden als "Einzelfälle" abgetan. Ein Unfallbericht siehe rechts, ein zweiter Unfall, leider ohne Niederschlag in der Presse, fand im November 19 an nahezu an gleicher Stelle statt.

Schwerer Unfall am 9.7.2018

Bericht zu diesem Unfall auf wiesbaden112.de

Anträge zu Tempo 30

Unser aktueller Antrag zum Thema vom November 2019

Ein Antrag zum gleichen Thema aus 2015 von der CDU