2011

21.12.2011: Haushaltsrede

In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres hielt der Fraktionsvorsitzende der Grünen Liste, Klaus  Neuhaus, eine beeindruckende Rede zur Verabschiedung des Haushalts 2012.

23.11.2011: Antworten des Bürgermeisters

zur Rheinufergestaltung und zur Budenheimer Webseite

08.11.2011 Anträge und Anfragen der Grünen Liste zum Haushalt 2012

Die Grüne Liste beantragt Mittel für einen Neuanstrich der Fußgängerunterführung und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Des Weiteren werden Anfragen zur Rheinufergestaltung zu der Budenheimer Website gestellt.

08.09.2011: Jahresmitgliederversammlung

Die GLB trifft sich um 19.30 in der ehem. Backstube bei WEIN KLEIN zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Die Einladungen gingen rechtzeitig raus.

28.05.2011: GroßDemo in MAINZ

12.15 Uhr, Start des Sternmarsches von den vier Punkten:    

  • Ost: ab Bahnhof Mainz-Kastel
  • Nord: ab Neustadt (Bismarckplatz)
  • West: ab Uni-Campus (Haus Mainusch)
  • Süd: ab Bahnhof Mainz Römisches Theater

13.00 Uhr, Auftakt am Hauptbahnhof Mainz (Bahnhofsvorplatz)

13.45 Uhr, (ca.) Zwischenkundgebung mit Redebeiträgen am Schillerplatz

14:30 Uhr, (ca.) Abschlusskundgebung auf dem Gutenbergplatz (Staatstheater)

 

18.05.2011: 12:58 - Irene Alt wurde berufen...

Um 12:58 wurde auch Irene Alt im Landtag in Mainz zur Ministerin berufen. Der Screenshot entstand im Livestream des SWR. Im Bild schwört sie auf die Original-Verfassung des Landes aus dem Jahre 1947, die noch mit Schreibmaschine niedergeschrieben wurde und schon damals einen "grünen" Einband erhielt... wie originell!

Irene ist nun Ministerin.
Das neue Bild im Landtag... Eveline Lemke neben Kurt Beck

08.05.2011: LDV stimmt Koaltionsvertrag zu, Irene Alt wird Ministerin

Irene Alt (mitte mit Blumen) inmitten ihrer engsten Mitstreiter auf der LDV in Neuwied

Irene Alt sprach vor den Delegierten bei der außerordentlichen Landesdelegiertenversammlung am 8.5. in Neuwied. Top des Tages war der ausgehandelte rot/grüne Koalitionsvertrag, der am Ende einer sehr angeregten und zum Teil kontroversen Diskussion, vor allem wegen des "Hochmoselübergangs", den der Koalitionspartner SPD gegen allen Widerstand durchsetzte, mit 13 Gegenstimmen, bei 3 Enthaltungen und 189 JA Stimmen eine breite Mehrheit fand. Die Verhandlungsbeteiligten, in der Mitte Irene Alt, nehmen den Applaus der Delegierten in Empfang. 

Mehr zu Irene Alt...

22.03.2011: 100 Prozent erneuerbare Energie bis 2030

Podiumsdiskussion der Grünen Liste Budenheim (GLB) am 15.03.2011

„Strom ohne Kohle und Atom“ für dieses Ziel streiten und arbeiten die Podiumsteilnehmer Tabea Rößner (MdB), Ulrich Steinbach (Landtagskandidat) von Bündnis 90 / Die Grünen und Patrick Hassenpflug (Mitbegründer der Initiative Kohlekraftfreies Mainz) schon seit Jahren. So brachten sie viel Wissen und Erfahrung mit. Die Besucher der GLB-Veranstaltung hatten also kompetente Diskussionspartner.

Tabea Rößner kam direkt aus Berlin zur Veranstaltung nach Budenheim. Zu Beginn ging sie kurz auf die für uns alle unfassbare Katastrophe in Japan ein. Die Ereignisse zeigen uns, so Tabea Rößner, dass eine Restrisiko-Bewertung nicht wirklich möglich sei. Die Fraktion von B90/ Die Grünen hat deswegen einen Antrag zur Abschaltung der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke gestellt. Die Bundesregierung unterstütze mittlerweile das Abschalten. Das alte Argument, dass eine Versorgungslücke entstünde, spiele auf einmal keine Rolle mehr.

Wie der Ausstieg zu schaffen sei, darüber hatte Patrick Hassenpflug sehr genaue Vorstellungen. Er referierte über die vielfachen Möglichkeiten, erneuerbare Energie zu erzeugen und zu speichern. Der Ausstieg aus der Atomkraft sei nach seiner Überzeugung möglich, wenn auch vorübergehend noch große Gas-Kraftwerke gebraucht würden.

Der Umbau auf erneuerbare Energien bedeutet eine radikale Wende. Während fossile Brennstoffe komprimierte Energie darstellen, mit der in einzelnen großen Kraftwerken Strom erzeugt werde, bedeuten erneuerbare Energien eine Dezentralisierung der Energieerzeugung. Es braucht viele kleine Einheiten, die über  ‚intelligente’ Netze verbunden werden müssen.  Das habe zwar den Vorteil, dass die Wege zum Verbraucher kürzer werden und  der Verlust durch den Transport verringert wird. Es bedeute aber auch - und da wolle er niemandem etwas vormachen -  dass z.B. Flächen verbraucht werden und  dass es hässliche Hochspannungsleitungen geben wird.

Er sei außerdem davon überzeugt, dass erneuerbare Energien immer günstiger, im Gegensatz dazu konventionelle Energien immer teurer würden.

Der Landtagskandidat Ulrich Steinbach ging dann auch gleich auf die Einflussmöglichkeiten des Landes und der Kommunen ein. Er wolle mit dem Umstieg Risiken für die Bevölkerung vermeiden und die Effizienz des Energieverbrauchs steigern. Das bedeute z.B. Förderkredite für die in Rheinland-Pfalz starke mittelständische Industrie bereitzustellen, damit diese ihre Produktion durch geringeren Energieeinsatz kostengünstiger gestalten könne.

Weiter sollten die Gemeinden überprüfen, wie sie bei öffentlichen Gebäuden Energie einsparen oder sogar selbst Energie erzeugen könnten. Die Ergebnisse müssten dann aber auch umgesetzt werden.

Budenheim könne sich glücklich schätzen – so Ulrich Steinbach – da die Kommune  eigene Gemeindewerke unterhält und damit einen großen Handlungsspielraum hat.

Ulrich Steinbach ist davon überzeugt „ökologische und ökonomische Ideen gehören zusammen, sie stehen nicht im Widerspruch“.

Das Ziel von B90 / Die Grünen steht: 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2030. Die Sorge von Tabea Rößner ist, dass dieses Ziel durch eine starke Lobby verhindert wird. Sie hoffe auf den Druck aus der Bevölkerung. 

15.03.2011: Ihre Meinung ist gefragt!

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Energie selbst gemacht

Tabea Rößner (MdB) und Ulrich Steinbach (Landtagskandidat) von Bündnis90 / Die Grünen sagen, wie es gehen kann.

Vor über 2 Jahren beschloss der Gemeinderat einvernehmlich, dass Budenheim energieautark, sprich unabhängig von den großen Energiekonzernen wird.

Seitdem ist nichts geschehen. Dabei machen viele Kommunen vor, wie es geht - und diese Kommunen haben künftig die Nase vorn, wenn es um sichere und bezahlbare „Nebenkosten“ der Zukunft geht.

Die Grüne Liste ist davon überzeugt, dass Budenheim längst weiter sein könnte. Nach ihrer Ansicht müssen alle endlich aufhören zu glauben, dass es gut und günstig sei, wenn wir von Großkraftwerken mit Energie versorgt werden. Wir brauchen viele kleine Kraftwerke und müssen Sonne und Wind nutzen, um in Zukunft eine stabile und bezahlbare Energieversorgung zu haben. Die Gemeinde müsste längst eine Strategie für eine dezentrale Energieversorgung entwickelt haben.

Tabea Rößner, Bundestagsabgeordnete aus Mainz und Ulrich Steinbach, Direktkandidat für den Landtag, sind u. a. als entschiedene Gegner des Kohlekraftwerks in Mainz Experten auf dem Gebiet ‚Erneuerbare Energien’. Nach ihrer Ansicht sind ... „100 Prozent Erneuerbare Energien möglich und die richtige Alternative zu Atom- und Kohlekraft“.

Was bedeutet das konkret für Budenheim? Welche Maßnahmen sind notwendig, gibt es Finanzierungshilfen und ist der Umbau überhaupt wirtschaftlich sinnvoll?

Fragen Sie, diskutieren Sie mit – Sie sind herzlich eingeladen.

Am Dienstag, dem 15.03.2011, 19:00 Uhr in der alten Backstube beim WeinKlein, Stefanstraße 18.

20.02.2011: Jazzfrühschoppen mit Pia Schellhammer und Uli Steinbach

Gute Stimmung beim Jazzfrühschoppen. Dafür sorgte nicht zuletzt das Jazz-Duo Don´t Explain, das den musikalischen Rahmen der Grünen-Liste-Veranstaltung am Sonntag den 13.02.2011 bildete.

Irene Alt von der Grünen Liste begrüßte die ca. 40 Budenheimer Gäste und stellte die beiden Landtagskandidaten Pia Schellhammer und Uli Steinbach von Bündnis 90/ Die Grünen vor.

Die beiden Kandidaten stünden mit Ihrer Politik für Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit und für die Stärkung der Demokratie – so Irene Alt.

Uli Steinbach erläuterte anschließend, was das für ihn konkret bedeutet. Einer seiner politischen Schwerpunkte sei Haushalt & Finanzen. Hier bedeute Nachhaltigkeit einen Abbau der Schuldenberge, um den nachfolgenden Generationen die Chancen auf ein gutes Leben nicht zu verbauen. Er verfolge in seiner Politik die drei E’s: Einsparen, Effizient steuern, Einnahmen erhöhen. Im Landtag wird er z.B. dafür einstehen, dass die 25 Millionen Euro Subvention gestrichen werden, mit der der Flughafen Hahn unterstützt wird, nur damit man für billiges Geld z.B. zum Einkaufen nach Mailand fliegen kann. Glaubwürdigkeit bedeutet für Uli Steinbach eine transparente Haushaltsführung ohne Schatten- und Nebenhaushalte.

Pia Schellhammer von der Grünen Jugend steht kurz vor ihrem Studienabschluss und konnte deshalb auch aus eigener Erfahrung sprechen, als sie die Besucher des Jazzfrühstücks über die Auswirkungen der chronisch unterfinanzierten Bildung informierte. Sie plädierte dafür, dass die Schule als Lebensraum zu verstehen sei, sie solle die Neugierde der Kinder wecken und sie durch gemeinsames Lernen die Gesellschaft als ein Ganzes erleben lassen. Man müsse die Universitäten und die Fachhochschulen besser ausstatten. Sie seien – so Pia Schellhammer – Innovationsmotoren, die unterstützt werden müssen. Auch müssten die Rahmenbedingen für Studenten und Auszubildende verbessert werden. Mangel an bezahlbaren Wohnungen, Überstunden im gastronomischen Gewerbe seien nur einige der Umstände, die jungen Menschen die Ausbildung und den Erwerb von Bildung erschwerten.

Sie wird im Landtag für mehr Bürgerbeteiligung und die Übertragung der Landtagsdebatten im Internet streiten. Demokratie, so Pia Schellhammer, müsse gelernt werden – in der Schule, an den Unis und bei der Ausbildung. Voraussetzung sei eine transparente und bürgernahe Politik.

 

Irene Alt bedankte sich bei den beiden Kandidaten, die mit viel Sach- und Fachverstand und vor allem mit viel Herzblut für ihre Themen kämpften.

Sie lud die Gäste gleich zur nächsten Veranstaltung mit Uli Steinbach und Tabea Rößner (MdB) am 15.03.2011 abends in die alte Backstube beim WeinKlein ein.

Das Thema ist: ZUKUNFT DER ENERGIEPOLITIK: NACHHALTIG UND GRÜN

 

 

13.02.2011: Jazzfrühschoppen in der Schule

Zum Jazzfrühschoppen in die Schule

Das Jazz-Duo „Don’t Explain“ in Budenheim

Die Grüne Liste lädt zum Frühschoppen am Sonntag den 13.02.2011 ab 11:00 Uhr in die Mensa der Lennebergschule (Grund- und Hauptschule) ein. Als Gäste sind eingeladen Uli Steinbach und Pia Stellhammer, beides Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen für die Landtagswahl 2011. Die Kandidaten werden sich und ihre politischen Inhalte kurz vorstellen und beim anschließenden Musikprogramm kann man sich mit ihnen und natürlich mit den Mitgliedern der Grünen Liste über Kommunal- und Landtagspolitik austauschen. Dazu gibt es Getränke und Kleinigkeiten zum Essen.

Es spielt das Duo Don’t Explain - das sind Wollbrecht Lönneker (Gitarre, Gesang) und Christopher Kopp (Trompete, Flügelhorn, Gesang). Benannt wurde das Duo nach einer klassischen Billie Holiday-Ballade, die die Grundlage des gemeinsamen Repertoires bildete - diese Liebe zur „sanften Seite“ des Jazz ist und bleibt ein Markenzeichen von Don’t Explain.

Sie zelebrieren ihre Vorliebe für Chet Baker in melodisch arrangierten Jazz-Miniaturen. Interpretiert werden bekannte Standards wie Autumn Leaves, I Remember You und Route 66. Raritäten wie The Bartender’s, Just Like A Mother und ungewöhnliche Bearbeitungen von Bigband-Klassikern (In The Mood) lockern den Streifzug durch die Jazzgeschichte auf und zeigen Don’t Explain von ihrer humorvollen Seite. Das abwechslungsreiche Programm vereint auf diese Weise melancholische Interpretationen und swingende Spielfreude.

Termin:  Sonntag, 13.02.2011, 11:00
Ort:  Mensa der Lennebergschule (Grund- und Hauptschule)
Eintritt ist frei

03.02.2011: Die Grüne Liste Budenheim präsentiert

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BÜB KÄZMANN - das einzige Einmann-Kabarett-Kollektiv der Welt ist auf Einladung der Grünen Liste zu Gast in Budenheim.

Aufgeführt wird das Ganze in der alten Backstube beim WEIN-KLEIN in der Stefanstraße. Das Kartenkontingent ist limitiert. Karten gibt es im Vorverkauf ab sofort bei WEIN-KLEIN.

Termin: Donnerstag, 3. Februar 2011, 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr
Ort: In der Alten Backstube beim WEIN-KLEIN in der Stefanstraße

03.01.2011: Integration - fordern und fördern

Spracherwerb und Bildung sind wesentliche Grundlagen dafür, dass sich Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen in unsere Gesellschaft integrieren. Dieser Zusammenhang ist mittlerweile in der Politik auf Bundes- und Landesebene anerkannt – entsprechende Angebote und Förderprojekte sind danach ausgerichtet.

Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, brauchen spezielle Lernangebote. Sie sollen frühzeitig gefördert und unterstützt werden. Deshalb hat die Grüne Liste Budenheim einen Antrag für die Einrichtung einer Lern- und Sprachförderung beim Gemeinderat gestellt.

Es existiert zwar schon ein Angebot zur Sprachförderung im Projekt Mühlrad. Konkret umgesetzt wurde es in den letzten Jahren aber nicht, da qualifiziertes Personal fehlte. Zur Zeit sind die Chancen, Lehrkräfte zu bekommen, sehr gut, da die Kreisvolkshochschule jährlich in mehreren Kursen Sprachförderkräfte ausbildet.

Die Gemeinde soll – so der Antrag der Grünen Liste – die so ausgebildeten Sprachförderkräfte einsetzen.

Die neuen Lehrkräfte könnten in der Ganztagsschule oder im Projekt Mühlrad in speziellen Kursen zur Lern- und Sprachförderung tätig werden.

Gute Sprachkenntnisse und Bildung fördern nicht nur das Zusammenwachsen der Gesellschaft, sie  schützen auch vor Arbeitslosigkeit und damit vor Armut.