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Thema Klimawandel

> TELEPOLIS: Nichts wird so bleiben wie es ist!

Vom gescheiterten Versuch, Klimaprobleme durch Wegschauen zu vertreiben - Zwischenruf eines Richters

Wer unerschütterlich der Meinung ist, alles könne so weiter gehen wie bisher, kann sich die Lektüre dieses Textes sparen, sie brächte ihm nur schlechte Laune. Gleiches gilt für diejenigen, die glauben, mit Beruhigungspillen der Machart "GroKo Klimapaket" sei das Notwendige getan. Im Folgenden findet sich ein Denkangebot für diejenigen, die die Courage haben, die Zukunft ohne rosarote Brille zu betrachten. Das wird nicht ohne tiefe Einschnitte in vertraute Denkweisen abgehen. mehr

Hochwassergefahr höher als gedacht!

Schon in gut 30 Jahren werden die Nordseeinseln, aber auch Teile von Rügen, Fehmarn und Ostfriesland regelmäßig überflutet sein, genauso wie gut die Hälfte der Niederlande.

Das prognostizieren zwei Forscher von der Uni Princeton. Am stärksten werden die ansteigenden Meeresspiegel ihnen zufolge allerdings die flachen Küsten asiatischer Länder treffen wie China, Bangladesch, Vietnam und Thailand. Im Fachmagazin Nature Communications warnen sie davor, dass schon heute drei Mal so viele Menschen in gefährdeten Gebieten leben wie bisher angenommen.

Die Forscher sagen, das liegt daran, dass die meisten Geländemodelle auf Daten der Nasa beruhen. Die erfassen allerdings nicht die Höhe des tatsächlichen Untergrunds, sondern die höchsten Punkte - also oft Hausdächer und Baumspitzen. Sie haben ein korrigiertes Geländemodell entwickelt und mit Meeresspiegelprognosen verschiedene Zukunftsszenarien berechnet. Wie die Lage im Jahr 2050 aussehen wird, kann man sich im Netz auf einer Karte ansehen.

Einige Forschende meinen, dass viele Küstengebiete nur mit Rückzug auf die steigenden Meeresspiegel reagieren können. mehr

 

Der Zyniker empfiehlt: verkaufen Sie ihre Immobilien in den Überschwemmungsgebieten, solange sie noch einen Deppen dafür finden... Die Zeit tickt - von wegen sozialverträglicher Klimawandel ...

Klimawandel im Lennebergwald...

Klimanotstand auch in Budenheim? Zumindest wer dieser Tage durch den Lennebergwald geht, kann die verheerenden Folgen des Dürresommers 2018 sehen. Jetzt sind wir im Frühsommer 2019 angekommen, das Wetter war bisher durchwachsen. Die Niederschläge sind gefühlt reichlich, konnten jedoch den Grundwasserpegel bei weitem nicht ausgleichen. Es treten die Folgeschäden der Dürre deutlich zu Tage. Bäume, die erst gar nicht mehr ausgeschlagen sind, Bäume, die einfach umgefallen sind oder braun und trocken ihre toten Arme ausstrecken. mehr

Die ZEIT online> Die Apokalypse ist leider auserzählt

Auf was warten die Menschen? Auf eine Apokalypse, die von heute auf morgen alles vernichtet? Oder sind wir schon mitten drin?

Lesenswertes Essay von Johannes Schneider

Von alten Mythen bis zu aktuellen Blockbustern: Die Menschheit hat sich zu allen Zeiten gern mit ihrem Ende befasst. Deshalb bemerkt sie nicht, dass es jetzt so weit ist.

Das Problem an vorhergesagten Katastrophen ist, dass die Prognose so lange fragwürdig bleibt, bis die Katastrophe eintritt. Der Restzweifel, der jeder Wissenschaft innewohnt, wenn sie in die Zukunft extrapoliert, eignet sich, um die Ergebnisse grundsätzlich infrage zu stellen. Letztlich, so könnte man sagen, handelt es sich auch bei wissenschaftlichen Prognosen somit um eine Fiktion, die sich von der realen Welt insofern abhebt, als sie sich in ihr (noch) nicht ereignet hat. mehr

 

SWR: Der Klimawandel in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz ist stark vom Klimawandel betroffen. Mit einem Temperaturanstieg von 1,6 Grad seit Messungsbeginn im Jahr 1881 liegt Rheinland-Pfalz über dem Bundesdurchschnitt. mehr

SPIEGEL: Ölriese Exxon wusste schon 1982, wie stark die Erderwärmung 2019 ausfällt

Jahrelang säte der Ölkonzern Exxon in der Öffentlichkeit Zweifel über den menschengemachten Klimawandel. Ein Datenabgleich zeigt nun, wie genau der Konzern tatsächlich Bescheid wusste. mehr

SPIEGEL: Weltbank hält Folgen des Klimawandels für unumkehrbar

Selbst wenn die Menschheit den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch reduzieren würde - es würde kaum helfen: Viele Folgen des Klimawandels lassen sich nicht mehr aufhalten, warnt die Weltbank. Besonders werden die ärmsten Länder leiden. mehr auf spiegel online

SPIEGEL: Gabriel verkündet Abkehr von Klimaschutzzielen

Traurig aber wahr, der frühere Umweltminister und VizeKanzler macht den "Adenauer" und kümmert sich nicht um sein "Geschwätz" von damals. Fragt sich blos, wie er das mal seiner Tochter erklärt... 

Das Klimaziel der Bundesregierung ist nicht mehr zu halten. Das hat Wirtschaftsminister Gabriel nach SPIEGEL-Informationen intern eingeräumt. Grund ist vor allem die Weigerung des Ministers, alte Kohlemeiler abzuschalten.mehr

IPCC> Fünfter Sachstandsbericht des IPCC – Synthesebericht

Der Weltklimarat IPCC veröffentlicht in den Jahren 2013 und 2014 den Fünften Sachstandsbericht. Der Bericht besteht aus den Beiträgen der drei IPCC-Arbeitsgruppen und einem nun veröffentlichten, übergreifenden Synthesebericht. Die folgenden „Kernbotschaften“ stellen eine erste Erläuterung und Zusammenfassung des Syntheseberichts dar.

Hier die Kernbotschaften des Aktuellen Berichts der Weltklimakonferenz von Anf. November 2014. Zum Download auf das Bild klicken.

Alte Kohlemeiler abschalten

Kohle-Tagebaue berauben Menschen ihrer Heimat und zerstören die Natur. Kohlekraftwerke heizen den Klimawandel an und gefährden unsere Gesundheit mit Feinstaub und Quecksilber. Trotzdem verfeuert Deutschland immer mehr Kohle und exportiert Kohlestrom ins Ausland. Damit muss endlich Schluss sein!

Nutzen Sie die anstehenden Entscheidungen zum Klimaschutz: Schalten Sie die dreckigsten und ineffizientesten Kohlemeiler ab. Nur so kann Deutschland sein Klimaschutzziel 2020 noch erreichen. Gewähren Sie keine neuen Subventionen für Kohlekraftwerke. Und beschließen Sie einen verbindlichen Kohleausstieg – damit spätestens 2030 mit der dreckigen Braunkohle Schluss ist und der letzte Steinkohlemeiler nicht länger als bis 2040 läuft. Den Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft!

Wir wissen spätestens seit den frühen siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, in welch prekärer Situation unser Heimatplanet ist (z. B. Meadows Report an den Club of Rome: "Grenzen des Wachstums", 1972; Haber: "Stirbt unser blauer Planet", 1973; Eppler: "Ende oder Wende", 1975; Gruhl: "Ein Planet wird geplündert", 1975). Systemhöflinge hatten jedoch nichts Besseres zu tun, als an diesen Wegmarken für ein zeitgemäßes Weltverständnis herumzumäkeln und nach Ungenauigkeiten zu suchen. Heute weiß man, dass die Kernaussagen der genannten Autoren stimmen.