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Wissenschaftler bestätigen dramatisches Insektensterben

Bereits 2017 veröffentlichte der NABU Berichte zum dramatischen Insektensterben.

Über Jahrzehnte wurden Schutzgebiete untersucht – die Ergebnisse sind erschreckend: Mehr als 75 Prozent weniger Biomasse bei Fluginsekten. (Stand 2017) Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob die Insektenwelt in Schwierigkeiten steckt, sondern wie das Insektensterben zu stoppen ist. Mehr

So schaffst du ein Paradies für Bienen, Hummeln & Schmetterlinge

Bienen, Hummeln und Schmetterlinge erfüllen eine enorm wichtige Funktion für unsere Ökosysteme und für uns Menschen. Sie bestäuben eine Vielzahl von Pflanzen, die für unsere Nahrung unverzichtbar sind, vertilgen Schädlinge und halten unsere Böden fruchtbar. Doch den Insekten geht es schlecht: Viele Schmetterlings- und Wildbienenarten sind gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Die Ausmaße sind erschreckend: Um durchschnittlich 76 Prozent ist der Insektenbestand seit 1989 in Deutschland zurückgegangen. Eine aktuelle Studie besagt, dass die Tiere in nur 100 Jahren komplett ausgestorben sein könnten, wenn das Artensterben in diesem Tempo weitergeht.

Hauptursache für diese dramatische Entwicklung ist die intensive Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und dem steigenden Pestizideinsatz. Deshalb werden private Gärten zu immer wichtigeren Rückzugsorten für Insekten, Vögel und andere Tiere, die in ausgeräumten Agrarlandschaften keine Lebensgrundlage mehr finden.

Aber auch in privaten Gärten fällt den Insekten das Überleben zunehmend schwerer: Auf akkurat gemähten Rasenflächen ohne blühende Wildkräuter oder in Vorgärten, die eher Steinwüsten ähneln, finden sie keine Nahrung. Zudem kommen auch dort nicht selten für Insekten schädliche Pestizide zum Einsatz. Die gute Nachricht ist: Mit nur wenig Aufwand können wir Gärten oder Balkone in Paradiese für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge verwandeln. Und auch
auf Grünstreifen vor Mehrfamilienhäusern oder Wohnanlagen lassen sich Blumenwiesen anlegen. Vergesst aber nicht, vorher mit den EigentümerInnen oder der Gemeinde zu sprechen.

Hier gibt es eine Broschüre vom Umweltinstitut München zum Herunterladen, wie man Blühgärten anlegt. 

Förderung zum Erhalt der Artenvielfalt Budenheim.

Artikel in der Heimatzeitung vom 9.5.2019

Die Gemeindeverwaltung Budenheim unterstützt den Erhalt der Artenvielfalt in Budenheim durch die Bereitstellung von Pflanzsamen und Pflanzen. Bürgermeister Stephan Hinz erläutert, dass diese Maßnahme parallel zu den Umgestaltungen von Pflanzbeeten in Budenheim umgesetzt wird. Der Pflanzsamen und die Pflanzen sind bei den Gemeindewerken Budenheim erhältlich. Bauhofleiter Maik Rost teilt mit, dass auch gerne fachliche Beratung angeboten wird. Maik Rost steht für Terminabsprachen unter der Rufnummer 06139/9306163 zur Verfügung.